Fahrenberg-Aktivierung mit einem besonderen DX-QSO

JPC12 Vertikalantenne Sota Aktivierung auf dem Fahrenberg

SOTA DM/BM-321 · POTA DE-0024 und DE-0993

Heute Nachmittag ging es für uns wieder zu einer gemeinsamen Portabelaktivierung. Unser Ziel war diesmal der Fahrenberg mit der SOTA-Referenz DM/BM-321. Für uns ist der Fahrenberg kein unbekanntes Ziel – ich habe ihn in den vergangenen Jahren bereits mehrfach aktiviert.

Der Fahrenberg gehört dabei sicherlich zu den komfortableren SOTA-Zielen. Er ist gut erschlossen, man kommt relativ nah an den Aktivierungsbereich heran und muss die Funkausrüstung nicht erst kilometerweit auf den Berg tragen.

Besonders interessant ist der Standort durch die Kombination mehrerer Programme. Neben der SOTA-Referenz befinden wir uns dort gleichzeitig innerhalb von zwei POTA-Referenzen:

  • SOTA DM/BM-321 – Fahrenberg
  • POTA DE-0024 – Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald
  • POTA DE-0993 – Oberpfalzweg

Wer den Standort entsprechend wählt, kann somit mit einem Stationsaufbau eine SOTA- und gleichzeitig zwei POTA-Referenzen aktivieren. Genau diese Kombination macht den Fahrenberg für eine Portabelaktivierung besonders interessant.

Erst 20, dann 40 Meter

Nach dem Aufbau starteten wir den Funkbetrieb auf 20 Meter in SSB. Anfangs dauerte es etwas, bis die Aktivität richtig in Gang kam. Nachdem die ersten Stationen im Log standen, lief es dann aber sehr ordentlich und es kamen zahlreiche weitere QSOs hinzu.

Anschließend wechselten wir auf 40 Meter, ebenfalls in SSB. Insgesamt waren wir etwas mehr als eine Stunde QRV und konnten die Aktivierung mit einem gut gefüllten Log abschließen.

Mit der Portabelstation nach Neuseeland

Das absolute Highlight des Tages kam auf 20 Meter SSB zustande: ein QSO mit ZL1TM in Neuseeland.

Verbindungen nach Neuseeland hatte ich von zu Hause aus zwar schon mehrfach. Dort sind die Voraussetzungen mit einer 2-Element-Yagi und teilweise digitalen Betriebsarten wie FT8 allerdings andere.

Heute gelang die Verbindung dagegen mit meiner vergleichsweise einfachen Portabelstation aus Yaesu FT-891 und JPC-12. Bei einer Entfernung von knapp 18.000 Kilometern hat mich das entsprechend gefreut.

Noch bemerkenswerter war die Qualität der Verbindung. Es war keines dieser DX-QSOs, bei denen man sich das Rufzeichen mühsam aus dem Rauschen zusammensuchen muss. Die Signale waren auf beiden Seiten überraschend stark und die Verbindung ausgesprochen stabil. Für ein SSB-QSO über diese Entfernung mit einer portablen Station war das ein echtes Highlight der Aktivierung.

Viele QSOs bei bestem Wetter

Auch darüber hinaus lief der Funkbetrieb gut. Auf 20 und 40 Metern kamen zahlreiche Stationen ins Log und sowohl die SOTA- als auch die beiden POTA-Aktivierungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Wetter passte ebenfalls. Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 28 Grad hatten wir beste Voraussetzungen für einen schönen Funknachmittag auf dem Fahrenberg.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde die Station schließlich wieder abgebaut. Im Log standen zahlreiche QSOs, DM/BM-321 sowie DE-0024 und DE-0993 waren erfolgreich aktiviert und mit der Verbindung nach Neuseeland gab es noch ein besonderes DX-Erlebnis obendrauf.

Damit war es wieder eine rundum gelungene gemeinsame Aktivierung. Für dieses Jahr stehen noch einige weitere Ziele auf unserer Liste – mal sehen, welche Referenz als Nächstes an der Reihe ist.

Verwendetes Equipment:

  • LiFePo4 Akku 8 Ah
  • Yaesu FT-891 Transceiver
  • JPC-12 Antenne
  • IPad mit App: Ham2K