JSTVRO ATS25 Max Decoder II

ATS Max Decoder II SDR Empfänger von Vorn links

Kompakter Empfänger für Shortwave Listening und Amateurfunk

Neben meinen Amateurfunkgeräten nutze ich auch verschiedene reine Empfangsgeräte für Shortwave Listening (SWL). Eines davon ist der JSTVRO ATS25 max-Decoder II. Der kompakte DSP-Empfänger bietet für seinen vergleichsweise günstigen Preis erstaunlich viele Möglichkeiten und hat sich bei mir als praktisches Gerät zum Monitoring der Kurzwelle bewährt.

Ich nutze ihn zum Empfang von Kurzwellen-Rundfunksendern, zum Mithören des Amateurfunks sowie für Mittel- und teilweise Langwelle. Besonders häufig läuft er bei mir zur Beobachtung des 40-Meter-Amateurfunkbandes.

Technische Daten des ATS25 max-Decoder II

Die technischen Angaben können je nach angebotener Geräte- bzw. Firmwareversion etwas variieren. Für den ATS25 max-Decoder II werden unter anderem folgende Daten angegeben:

  • Display: 2,4-Zoll-Touchscreen
  • FM: 64–108 MHz mit RDS
  • Langwelle (LW): 153–500 kHz
  • Mittelwelle (MW): 520–1710 kHz
  • Kurzwelle (SW): 1.730–30.000 kHz
  • Empfangsarten: AM, LSB, USB, CW sowie verschiedene DIGI-Modi
  • Decoder: FT8, FT4, RTTY, PSK, CW/Morse und HELL
  • AM-Bandbreite: 1–6 kHz
  • SSB-Bandbreite: 0,5–4,0 kHz
  • Antennenanschluss: BNC
  • Funktionen: DSP, LNA, Bandpassfilter und Spektrum-Scanning
  • Konnektivität: Bluetooth und Wi-Fi
  • Akku: integrierter 3,7-V-Lithium-Akku mit 4.000 mAh
  • Ladeanschluss: USB-C

Gerade die integrierten Decoder machen das kleine Gerät für SWL interessant. Neben FT8 kann beispielsweise RTTY direkt auf dem Gerät dekodiert werden. Damit lassen sich unter anderem die RTTY-Aussendungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) empfangen und als Text darstellen. Auch CW wird dekodiert. Das funktioniert nach meiner Erfahrung zwar nicht hundertprozentig zuverlässig, bei brauchbaren Signalen aber größtenteils recht ordentlich. Die dokumentierten Betriebsarten umfassen außerdem PSK, FT4 und HELL.

Einsatz am 40-Meter-Band mit Multiband-Loop

Für das Monitoring des 40-Meter-Bandes betreibe ich den ATS25 zusammen mit einer reinen Multiband-Empfangsloop mit LNA (Low Noise Amplifier). Diese Kombination funktioniert bei mir wunderbar.

Der große Vorteil ist, dass ich damit einen kleinen, eigenständigen Empfänger neben meinen eigentlichen Amateurfunkgeräten habe. Frequenz einstellen und einfach beobachten, was auf dem Band los ist – genau dafür gefällt mir der ATS25 ausgesprochen gut.

Mein modifiziertes 3D-Druck-Gehäuse

Meinen ATS25 habe ich in ein 3D-gedrucktes Gehäuse eingebaut. Die Grundlage stammt von einem bereits im Internet angebotenen Druckmodell, das in ähnlicher Form auch fertig zu kaufen ist.

Das ursprüngliche Design war mir allerdings etwas zu verspielt und traf meinen persönlichen Geschmack nicht ganz. Deshalb habe ich es nach meinen eigenen Vorstellungen modifiziert und deutlich cleaner gestaltet.

Cleaner Look und praktischer Ständer

Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich unter anderem die Lautsprecheröffnung auf der Oberseite dezenter gestaltet. Dazu kommt der praktische ausklappbare Ständer an der Vorderseite in einer gekürzten Variante, mit dem sich der Empfänger angewinkelt auf dem Tisch aufstellen lässt.

So sind Display und Abstimmknopf angenehm zu bedienen und das gesamte Gerät wirkt für meinen Geschmack wesentlich geradliniger und technischer.

Fazit zum JSTVRO ATS25 max-Decoder II

Der JSTVRO ATS25 max-Decoder II ist für mich ein günstiger, kompakter und erstaunlich vielseitiger SWL- und Monitoring-Empfänger. Kurzwelle und Amateurfunk hören, das 40-Meter-Band beobachten und zusätzlich FT8, RTTY oder CW dekodieren – für genau diese Aufgaben setze ich ihn gerne ein.

Zusammen mit meiner Multiband-Empfangsloop samt LNA funktioniert das sehr gut. Und durch mein modifiziertes 3D-Druck-Gehäuse entspricht das Gerät inzwischen auch optisch und praktisch genau meinen Vorstellungen.

ATS25 von hinten, Rückseite Anschlüsse