Ein kleiner Sonntagsausflug mit Funkbetrieb auf dem Rotbühl

Blick auf den Rotbühl

SOTA-Aktivierung – DM/BM-349

Am heutigen 6. September ging es am Nachmittag wieder zu einer SOTA-Aktivierung. Ziel war diesmal der Rotbühl mit der SOTA-Referenz DM/BM-349. Der Gipfel liegt auf rund 673 Metern und bringt bei erfolgreicher Aktivierung 6 SOTA-Punkte.

Für mich ist die Referenz kein Neuland. Meine letzte Aktivierung dort liegt allerdings bereits einige Jahre zurück, sodass es durchaus wieder einmal Zeit für einen Besuch wurde.

Aus Hungerleite wurde Rotbühl

Wer schon etwas länger bei SOTA aktiv ist, kennt DM/BM-349 möglicherweise noch unter einem anderen Namen. In den älteren SOTA-Unterlagen wurde die Referenz als Hungerleite geführt. So hieß sie auch noch bei meinen früheren Aktivierungen.

Zum 1. Februar 2024 wurde der Name der Referenz in der SOTA-Datenbank offiziell auf Rotbühl geändert. Die Referenznummer DM/BM-349 blieb dabei unverändert.

Somit hat sich zwar der Name geändert, für mich war es aber die Rückkehr zu einem bereits bekannten Aktivierungsziel.

Kein spektakulärer Gipfel – aber ein schönes Ziel

Landschaftlich gehört der Rotbühl sicherlich nicht zu den großen Highlights unter den SOTA-Gipfeln. Im Grunde handelt es sich um eine eher unscheinbare Erhebung mitten im Wald. Eine große Aussicht oder ein klassisches Gipfelpanorama sucht man hier vergeblich.

Für einen kleinen Ausflug am Sonntagnachmittag eignet sich die Referenz trotzdem gut. Das Wetter spielte mit und so waren die Bedingungen zumindest abseits der Funkbänder angenehm.

Eine Besonderheit gibt es außerdem in der näheren Umgebung: Nur ungefähr 900 Meter entfernt befindet sich die Senderanlage Amberg. Nach einer Aktivierung mache ich gerne noch einen kleinen Abstecher dorthin. Auch diesmal stand die kurze Wanderung zum Sendemast anschließend wieder auf dem Programm.

Schwierige Bedingungen durch den Contest

Funktechnisch waren die Bedingungen ähnlich wie bereits am Vortag. Durch den laufenden Contestbetrieb waren die Bänder stark belegt und eine freie Frequenz für normalen SSB-Betrieb entsprechend schwierig zu finden.

Trotzdem gelang es schließlich, einen geeigneten Platz zu finden. Heute blieb es ausschließlich bei SSB, und nach und nach kamen genügend Stationen ins Log. Die vier für eine gültige SOTA-Aktivierung notwendigen QSOs waren geschafft und einige weitere Verbindungen kamen ebenfalls noch hinzu.

Damit war DM/BM-349 erfolgreich aktiviert und die sechs SOTA-Punkte waren im Log.

Zum Abschluss noch zur Senderanlage

Nach dem Funkbetrieb wurde die Station wieder zusammengepackt. Bevor es zurück nach Hause ging, führte der Weg aber noch einmal zur nahe gelegenen Senderanlage Amberg. Für einen Funkamateur ist eine solche Anlage schließlich immer einen kleinen Abstecher wert.

Insgesamt war es keine große Expedition, sondern eine eher kleine und entspannte Sonntagsaktivierung: schönes Wetter, etwas Bewegung, erfolgreicher Funkbetrieb und zum Abschluss noch ein Besuch bei der Senderanlage.

Verwendetes Equipment:

  • Yaesu FT-891 Transceiver
  • JPC-12 Antenne
  • IPad mit Apps: iFTx, Ham2K
  • DigiRig Interface
  • LiFePo4 Akku 8 Ah