Puig de Maria

Blick vom Puig de Maria in Richtung Mittelmeer

SOTA-Aktivierung EA6/MA-052

Am 14. August 2026 stand während unseres Mallorca-Urlaubs neben den bereits durchgeführten POTA-Aktivierungen auch eine SOTA-Aktivierung auf dem Programm.

Als Referenz hatten wir uns EA6/MA-052 – Puig de Maria bei Pollença ausgesucht.

Bei der Auswahl des Summits spielte vor allem das Wetter eine entscheidende Rolle. Während unseres Aufenthalts auf Mallorca lagen die Tagestemperaturen regelmäßig deutlich über 30 Grad. Bei solchen Temperaturen im August einen Berg in der prallen Sonne hochzulaufen, möglicherweise noch mit Funkrucksack und kompletter Ausrüstung, kann relativ schnell grenzwertig werden.

Also hatten wir bereits vorher geschaut, welcher Summit sich unter diesen Bedingungen einigermaßen vernünftig aktivieren lässt.

Der Puig de Maria erschien uns dafür ideal. Der Weg führt über weite Strecken durch Vegetation und lag bei unserem Aufstieg größtenteils auf der sonnenabgewandten Seite. Dadurch hatten wir immer wieder Schatten und waren nicht permanent der direkten Sonne ausgesetzt.

Also ging es am 14. August bereits früh am Morgen los.

Mit dem Taxi zum Ausgangspunkt

Da wir unser Hotel in Port de Pollença hatten, haben wir uns für die unkomplizierte Variante entschieden und ein Taxi genommen.

Das funktioniert auf Mallorca wirklich hervorragend. Die Taxipreise sind absolut in Ordnung, die Fahrer zuverlässig und man kann sich problemlos bis zum Ausgangspunkt des Wanderweges bringen lassen.

Von dort lagen noch etwa drei Kilometer Aufstieg vor uns.

Der Weg selbst ist grundsätzlich sehr gut zu laufen, allerdings geht es nahezu permanent bergauf. Mit dem Funkrucksack auf dem Rücken und Temperaturen, die bereits am Morgen in Richtung 32 Grad gingen, merkt man natürlich trotzdem relativ schnell, dass man nicht gerade bei mitteleuropäischen Frühlingstemperaturen unterwegs ist.

Durch den Bewuchs entlang des Weges hatten wir glücklicherweise immer wieder längere schattige Abschnitte. Zusammen mit der Lage auf der sonnenabgewandten Seite machte das den Aufstieg trotz der Temperaturen erstaunlich angenehm.

Oben angekommen

Nach dem Aufstieg wurden wir dafür mit einer wirklich traumhaften Aussicht belohnt.

Der Puig de Maria erhebt sich unmittelbar bei Pollença und erreicht eine Höhe von etwas über 320 Metern. Auf dem Gipfel befindet sich das historische Santuari de la Mare de Déu del Puig.

Die Geschichte der Anlage reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Damals ließ sich hier eine Gemeinschaft von Einsiedlerinnen nieder, aus der später ein Kloster hervorging. Die historische Anlage mit Kapelle gehört heute fest zum Erscheinungsbild des Puig de Maria.

Und auch landschaftlich lohnt sich der Aufstieg definitiv.

Von oben hat man einen hervorragenden Blick hinunter auf Pollença, über die umliegende Landschaft und bis hinaus zum Meer. Bei dem tollen Wetter und dem nahezu wolkenlosen Himmel war die Sicht entsprechend hervorragend.

Funkbetrieb auf EA6/MA-052

Nachdem wir uns einen geeigneten Platz gesucht hatten, wurde zunächst die Funkausrüstung aufgebaut. Gefunkt wurde auf 20 Meter und 17 Meter. Zum Einsatz kamen sowohl SSB als auch FT8, und bereits nach kurzer Zeit fanden sich die ersten Stationen im Log.

Im weiteren Verlauf konnten wir wieder zahlreiche Verbindungen herstellen, sodass die für SOTA erforderlichen QSOs schnell erreicht waren. Damit war die Referenz erfolgreich aktiviert.

Die Bedingungen spielten mit und so kamen einige schöne Verbindungen auf 20 und 17 Meter ins Log.

Vielen Dank an dieser Stelle wieder an alle Stationen, die mich gearbeitet haben!

Verwendetes Equipment:

  • Yaesu FT-891 Transceiver
  • JPC-12 Antenne
  • IPad mit App: iFTx, Ham2K
  • DigiRig Interface
  • LiFePo4 Akku 8 Ah
DG4KAI beim Funkbetrieb auf Puig de MAria